Die Reise beginnt – erster Stopp Campingplatz in Dänemark

Die Reise beginnt – erster Stopp Campingplatz in Dänemark

Das Abenteuer unserer Norwegenreise beginnt – wie die meisten – spätestens an der Deutsch-Dänischen Grenze. Dänemark heißt uns mit seinen gut ausgebauten Autobahnen und einer sensationell smarten Verkehrsführung an Auf- und Ausfahrten willkommen. Gemütlich fährt es sich hier und schön ist es allemal. Wir sind auf dem Weg zum Fährhafen nach Hirtshals und eigentlich ist es jammerschade, dass wir diesen charmanten Landstrich völlig zu Unrecht als Transitland missbrauchen.

Gerade Nordjütland hat uns bereits vor vielen Jahren verzaubert: kleine rote und ockerfarbene Häuser und Bauernhöfe durchziehen die weite Dünenlandschaft der Nordspitze Dänemarks, die umrandet wird von den schier endlosen Sandstränden von Nord- und Ostsee.
Pünktlich auf den Abfahrtstermin der Fähre in Hirtshals anzukommen ist uns daher nicht nur zu heikel – vielmehr ist es auch eine Herzenssache, sich im Norden von Dänemark an Skandinavien zu akklimatisieren. Hirtshals ist ein beschauliche kleine Hafenstadt mit einer netten Altstadt, die zum Flanieren und Eis essen einlädt. Das von außen eher unscheinbare Ozeaneum am Rande des Hafens entpuppt sich von innen als spannende Abwechslung – sollte das Wetter einmal nicht mitspielen.

Nicht nur strategisch sinnvoll, sondern auch malerisch schön in den Dünen gelegen entscheiden wir uns für einen Zwischenstopp bei Tornby Strand Camping – von dort sind es nur etwa 10 Autominuten bis zum Fährhafen von Fjord Line. Empfangen werden wir – trotz der vorangeschrittenen Stunde – sehr herzlich von Tove und Morten in ihrer kleinen Rezeption auf dem inhabergeführten Campingplatz. Neben Zeltplätzen und Stellplätzen für Wohnwagen und -mobile gibt es natürlich auch die für Skandinavien typischen Hyttas: kleine Holzhäuschen, die alles nötige für eine naturnahe Übernachtung für Reisende ohne rollende Herberge bereithalten.
Die Kids sind vom riesigen Spielplatz hellauf begeistert, der trotz dichtem Nebel erst einmal ausgiebig getestet wird und beim Anblick von Familienbad und Babybadezimmer entscheiden die Zwerge selbst, dass heute Waschtag ist.

Das Wetter macht uns leider einen Strich durch die Rechnung – sonst hätten wir gerne noch den direkten Strandzugang erkundet, über den man (und wie in Dänemark üblich) mit dem eigenen Fahrzeug an den Strand fahren kann und dort direkt mit uneingeschränktem Meerblick ausgiebig frühstücken kann.

Früh müssen wir am nächsten Morgen den Platz verlassen, aber auch darauf ist man in Tornby vorbereitet: unkompliziert wird am Vorabend ausgecheckt, die Schranke lässt sich ab 06:00 Uhr problemlos mit der KeyCard öffnen, welche anschließend per Briefkasten zurückgegeben wird.

10 Minuten später steht man am Check-In des Fjord Line Terminals am Hafen – Norwegen, wir kommen!

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